Seniorenumzug in Stahnsdorf: vom Haus in die kleinere Wohnung
Wir begleiten den Wechsel vom eigenen Haus in eine kleinere Wohnung, in betreutes Wohnen oder in ein Pflegeheim. Die eigentliche Arbeit ist dabei selten das Tragen, sondern das Verkleinern: Aus einem Haushalt mit siebzig Kubikmetern muss einer werden, der in zwei Zimmer passt. Wir nehmen uns dafür Zeit, arbeiten Raum für Raum und bauen am Zielort noch am selben Tag Bett und Schrank auf.
- Wir arbeiten Raum für Raum und in dem Tempo, das die Person vorgibt, die auszieht
- Vor dem Packen wird sortiert: was mitkommt, was in die Familie geht, was zurückbleibt
- Möbel werden vorher nach Maß geprüft, damit im neuen Zimmer nichts umsonst ankommt
- Bett, Kommode und Sessel stehen zum Ende des Umzugstages benutzbar an ihrem Platz
- Angehörige, die weiter weg wohnen, können die Absprachen vollständig am Telefon führen
Aus siebzig Kubikmetern werden fünfundzwanzig
Für ein Haus mit fünf Räumen setzt die Preisliste ab 70 m³ an, eine Zweizimmerwohnung kommt auf rund 25 m³. Zwischen diesen beiden Zahlen liegt die eigentliche Aufgabe eines Seniorenumzugs, und sie besteht nicht aus Tragen, sondern aus Entscheiden.
Diese Entscheidungen lassen sich nicht an einem Vormittag treffen, und niemand sollte sie unter Zeitdruck treffen müssen. Wir planen deshalb mit Vorlauf und arbeiten in Etappen, statt am Umzugstag mit einer Mannschaft vor vollen Schränken zu stehen.
Wo Angehörige helfen können, helfen sie in dieser Phase am meisten. Wo sie weit weg wohnen, übernehmen wir die Absprachen und schicken Fotos von den Stücken, bei denen es eine Rückfrage braucht.
Andere Umzüge, die wir fahren
- Möbeltransport Einzelne Möbelstücke abholen, fahren und stellen, ohne ganzen Umzug.
- Umzugshelfer Kräfte stundenweise buchen, wenn der Wagen schon vor der Tür steht.
- Beiladung Wenig Ladung auf einer Tour mitschicken, gerechnet nach Kubikmetern.
- Einlagerung Hausrat zwischen Auszug und Einzug verpackt abstellen, tageweise gerechnet.
- Sperrmüll Einzelne sperrige Stücke werden dort abgeholt, wo sie stehen, verladen und zur Umladestation gefahren.
- Entrümpelung Einzelne Räume oder ganze Ebenen werden leergeräumt, während der Rest der Wohnung ganz normal bewohnt bleibt.
Drei Stapel machen aus einer Entscheidung viele kleine
Die Frage, was aus einem ganzen Leben mitkommt, ist zu groß, um sie am Stück zu beantworten. Sie wird handhabbar, wenn sie in Räume und in drei Stapel zerfällt. Wir gehen mit Ihnen Schrank für Schrank durch, nicht Zimmer für Zimmer, denn Schränke sind kleiner als Zimmer.
Alles, was auf dem ersten Stapel landet, wird gemessen und der neuen Wohnung zugeordnet. Der zweite Stapel geht an Kinder und Enkel und wird auf derselben Tour mitgenommen, wenn das Ziel im Umkreis liegt. Der dritte Stapel bleibt zurück und wird getrennt abgeholt.
So teilen wir einen Hausstand auf
- Kommt mit: alles, wofür in der neuen Wohnung nachweislich Platz ist
- Geht in die Familie: Stücke mit Geschichte, mit Namen und Adresse versehen
- Bleibt zurück: was ersetzt, gespendet oder getrennt abgeholt wird
- Kommt in eine eigene Kiste: Papiere, Fotos, Schmuck und Schlüssel
- Wird zuletzt gepackt: Brille, Medikamente, Telefon und Ladegerät
Die Treppe im eigenen Haus
Von 763 Gebäuden im Gemeindegebiet, für die OpenStreetMap eine Geschossangabe führt, sind 193 eingeschossig und 535 zweigeschossig. Wer in einem eingeschossigen Haus wohnt, hat den leichteren Auszug, denn dort steht alles auf einer Ebene und der Weg zum Wagen ist kurz.
Bei den 535 zweigeschossigen Häusern liegt das Schlafzimmer meist oben, und die Treppe ist schmal und gewendelt. Schränke werden dort zerlegt, bevor sie herunterkommen, und schwere Stücke gehen zu zweit mit Gurten. Wir sehen uns die Treppe beim Rundgang an und sagen offen, was dabei nicht heil bleiben würde.
Was im Obergeschoss über Jahre gestanden hat, wird beim Auszug oft zum ersten Mal seit langem bewegt. Kommt dabei ein Schaden am Möbel zum Vorschein, sagen wir es Ihnen, bevor wir es in den Wagen heben.
Umzug ins betreute Wohnen oder ins Pflegeheim
Ein Zimmer im Heim ist klein und meist teilweise möbliert. Bevor etwas eingeladen wird, brauchen wir die Maße: Wandlängen, Fensterhöhe, Türbreite und die Frage, was vor Ort schon steht. Ein Kleiderschrank, der nicht hineinpasst, macht am Einzugstag Kummer, und zwar genau an dem Tag, an dem niemand Kummer brauchen kann.
Der Einzug selbst ist dann schnell erledigt, meist in zwei bis drei Stunden. Wichtiger als die Zeit ist die Reihenfolge: Zuerst steht das Bett, dann der Sessel, dann kommen die Bilder an die Wand. Ein Zimmer, in dem zum Schluss die vertrauten Dinge stehen, ist etwas völlig anderes als ein Zimmer mit fünf verschlossenen Kartons.
Die Absprache mit der Einrichtung übernehmen wir, wenn Sie es wünschen. Anlieferzeiten, Zugang und Aufzug klären wir vorher telefonisch ab, damit der Wagen nicht vor einer verschlossenen Tür steht.
Diese Maße nehmen wir auf, bevor etwas eingeladen wird
- Wandlängen für Bett, Schrank und Kommode
- Raumhöhe sowie die Höhe unter der Fensterbank
- Breite von Zimmertür, Flurtür und Aufzug
- Was in der Einrichtung bereits steht und deshalb nicht mitkommen muss
- Wo Steckdosen und die Anschlüsse für Telefon und Fernsehen liegen
Tempo, Pausen und wer am Umzugstag dabei ist
Ein Seniorenumzug ist kein Wettlauf. Wir planen den Tag mit Puffer, machen Pausen und lassen Zeit für den letzten Gang durch die leeren Räume. Diese halbe Stunde ist kein verlorener Arbeitsaufwand, sie gehört dazu.
Gut ist, wenn eine vertraute Person dabei ist, die Fragen beantworten kann, ohne dass jede Schublade einzeln geöffnet werden muss. Gut ist auch, wenn das neue Zuhause vorher einmal besucht wurde, dann lässt sich am Umzugstag sagen, wo etwas hingehört, statt es später noch einmal zu rücken.
Was der kleinere Haushalt kostet
Der Umzug in eine Einzimmerwohnung kostet ab 242 €, zwei Zimmer kosten ab 333 €. Das ist der Festbetrag für laden, fahren, abladen und aufbauen. Wer das Packen abgeben möchte, bucht den Packdienst nach Kraft und Stunde, die Zahl lautet ab 26 €, und Geschirr kommt dabei in Papier statt in Zeitung.
Kleidung fährt am Bügel in der Kleiderbox, deren Leihgebühr 2,80 € je Stück und Woche beträgt. Was zurückbleibt, holen wir getrennt ab und rechnen es eigens ab, damit es die Zahl für den Umzug nicht verwischt. Alle Beträge nennen wir vor dem Termin, schriftlich und in einer Zeile pro Posten.
Fragen von Angehörigen zum Umzug im Alter
- Wie lange dauert die Vorbereitung?
Für den Wechsel aus einem Haus in eine kleine Wohnung sind vier bis acht Wochen realistisch, wenn in Etappen sortiert wird. Der Umzugstag selbst dauert dann nur noch einen halben bis ganzen Tag. Wer schneller muss, weil ein Heimplatz frei geworden ist, bekommt das auch organisiert, dann übernehmen wir mehr vom Sortieren und Packen.
- Kann ich als Angehörige aus der Ferne alles regeln?
Ja. Für das Angebot reichen Fotos, ein Grundriss und ein Telefonat, und für den Zugang genügt eine Absprache mit einer Person vor Ort. Vor größeren Entscheidungen rufen wir an oder schicken ein Bild. Am Telefon sind wir montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr erreichbar, das Formular nimmt eine Anfrage jederzeit entgegen.
- Passt der alte Schrank ins neue Zimmer?
Das klären wir mit dem Zollstock, bevor er auf den Wagen kommt. Gebraucht werden Wandlänge, Raumhöhe, Türbreite und die Lage von Fenster und Heizung. Bei gewendelten Treppen oder engen Fluren zählt außerdem die Diagonale. Passt ein Stück nicht, sagen wir das vorher, statt es zweimal umsonst zu tragen.
- Wird das Bett am selben Tag wieder aufgebaut?
Ja, das Bett ist das erste Möbel, das am Zielort steht, noch bevor die Kartons hereinkommen. Danach folgen Kommode, Sessel und Tisch, und zuletzt hängen wir Bilder und Spiegel auf. Die erste Nacht soll nicht auf einer Matratze am Boden stattfinden, und das lässt sich fast immer einhalten.
- Was passiert mit dem, was nicht mitkommt?
Es bleibt zunächst stehen und wird getrennt abgeholt, damit der Umzugstag nicht überladen wird. Gut erhaltene Möbel finden oft noch einen Abnehmer, der Rest wird getrennt abgefahren. Diese Arbeit steht als eigener Posten im Angebot und vermischt sich nicht mit dem Betrag für den Umzug selbst.
Nach dem letzten Gang steht das Bett an seinem Platz
Nennen Sie uns den gewünschten Zeitraum, dann stimmen wir die einzelnen Etappen mit Ihnen ab.
- Es kommt eine eingespielte Mannschaft, keine kurzfristig geholten Kräfte.
- Fahrzeuge, Rollbretter und Tragezeug stehen auf dem eigenen Hof.
- Gesetzlicher Haftungsrahmen nach Paragraf 451e HGB: 620 Euro je Kubikmeter Laderaum.
- Telefonzeit montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr; das Formular nimmt auch danach noch an.
01579 2657048