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Stahnsdorf Umzug 01579 2657048

Besenrein übergeben: was am letzten Tag wirklich verlangt wird

Besenrein heißt in der Praxis: Die Wohnung ist vollständig leer, der Boden ist gekehrt oder gesaugt, grobe Verschmutzungen sind entfernt, und es steht nichts mehr in Keller, Dachboden, Garage oder Gartenhaus. Eine Grundreinigung ist damit nicht gemeint, wohl aber ein Zustand, in dem der nächste Mieter sofort renovieren könnte. Was darüber hinaus geschuldet ist, entscheidet Ihr Mietvertrag und nicht die Gewohnheit.

Was besenrein in der Praxis bedeutet

Der Begriff ist älter als jede Hausordnung und beschreibt genau das, was er sagt: einen Zustand, den man mit einem Besen herstellt. Leer, gekehrt, keine losen Rückstände, keine groben Verschmutzungen. Staub in Ecken, Kalk im Bad und Fingerabdrücke auf Türrahmen fallen nicht darunter.

Was nicht darunter fällt, ist ebenso wichtig: eine Grundreinigung mit geputzten Fenstern, entkalkten Armaturen und ausgewischten Schränken ist mehr als besenrein. Manche Verträge verlangen sie trotzdem, manche verlangen zusätzlich Schönheitsreparaturen. Beides steht dann ausdrücklich im Mietvertrag, und der ist die Grundlage, nicht die Erwartung beim Termin.

Wir sind kein Rechtsberater und geben hier keine Auskunft darüber, welche Klausel wirksam ist. Was wir beschreiben können, ist der Zustand, der in der Praxis erwartet wird, und die Arbeit, die nötig ist, um ihn herzustellen. Wer bei einer Klausel unsicher ist, lässt den Vertrag von jemandem ansehen, der dazu befugt ist.

Besen lehnt an der Wand des besenrein geräumten Zimmers, auf dem Dielenboden liegt ein Schlüsselbund
Übergabetag Was besenrein bedeutet, was der Vermieter beim Rundgang ansieht und was bis zum Termin raus sein muss.

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Was bis zum Termin restlos raus sein muss

Die häufigste Ursache für einen geplatzten Übergabetermin ist nicht Schmutz, sondern Restbestand. Übersehen werden fast immer dieselben Orte, und in einem Haus sind es vier davon auf einmal.

Rechnen Sie diese Räume beim Umzug von Anfang an mit ein und nicht als Anhängsel für den letzten Nachmittag. Aus einem Keller, einem Dachboden, einer Garage und einem Gartenhaus kommen leicht zwölf Kubikmeter zusammen, und das ist eine eigene Fuhre.

Die Orte, an denen am Ende noch etwas steht

Was beim Rundgang tatsächlich angesehen wird

Ein Übergabetermin dauert selten länger als eine halbe Stunde, und er läuft in fast jeder Wohnung gleich ab. Der Vermieter oder die Verwaltung geht Raum für Raum, prüft acht Punkte und schreibt auf, was auffällt. Wer weiß, welche acht das sind, kann den Termin vorbereiten, statt ihn zu erleben.

Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen Abnutzung und Schaden. Abgelaufener Bodenbelag, verblasste Tapete und matte Türklinken sind normaler Gebrauch. Ein Brandloch, ein gerissenes Waschbecken oder eine herausgebrochene Schranktür sind es nicht.

Acht Punkte, die im Protokoll landen

Das Übergabeprotokoll, und warum es beide schützt

Das Protokoll ist das einzige Dokument, das nach dem Termin noch etwas beweist. Es hält fest, in welchem Zustand die Wohnung war, welche Zählerstände galten und wie viele Schlüssel den Besitzer gewechselt haben. Ohne Protokoll steht Aussage gegen Aussage, und zwar meistens erst Monate später, wenn es um die Kaution geht.

Schreiben Sie Zählerstände immer mit der Zählernummer auf und machen Sie zusätzlich ein Foto, auf dem Nummer und Stand zusammen zu sehen sind. Das ist der Punkt, an dem hinterher am häufigsten gestritten wird, und ein Foto beendet die Diskussion in zehn Sekunden.

Unterschrieben wird von beiden Seiten, und beide bekommen eine Ausfertigung. Wenn Sie mit einem Eintrag nicht einverstanden sind, unterschreiben Sie trotzdem, notieren aber daneben, dass Sie diesen Punkt anders sehen. Ein nicht unterschriebenes Protokoll hilft niemandem.

Was in jedes Protokoll gehört

Wo es in der Praxis regelmäßig hakt

Drei Dinge gehen immer wieder schief, und alle drei lassen sich vorher abstellen. Das erste ist der Termin selbst: Wer die Übergabe auf den Nachmittag des Umzugstages legt, steht mit einer Wohnung voller Kartonreste da und hat keine Stunde Luft mehr. Legen Sie die Übergabe auf den Tag danach, wenn der Vertrag das zulässt.

Das zweite ist das, was neben dem Wagen liegen bleibt. Am Umzugstag fällt auf, dass drei Dinge nicht mit sollen, und die bleiben dann im Hof stehen. Für den Vermieter ist die Wohnung damit nicht leer, und für Sie wird daraus eine zweite Anfahrt.

Das dritte ist die Endreinigung, für die nach dem Beladen niemand mehr Kraft hat. Wer merkt, dass es knapp wird, bucht lieber Träger ohne Fahrzeug dazu; die kosten ab 24 € je Stunde. Für Regale, Lampen und selbst eingebaute Teile gibt es Träger mit Werkzeugkoffer, die Zahl dafür lautet ab 29 € je Stunde, Akkuschrauber und Schlüsselsatz liegen im Wagen.

Ein Zeitplan für die letzten drei Tage

Der Plan unten setzt voraus, dass der Umzug selbst an Tag zwei stattfindet und die Übergabe an Tag drei. Diese Aufteilung ist der einzige wirksame Puffer gegen alles, was schiefgehen kann, und sie kostet nichts außer einem Tag mehr Miete.

Wenn der Vertrag eine Übergabe am Umzugstag verlangt, ziehen Sie die Reinigung vor und lassen nur die Räume offen, in denen noch Möbel stehen. Auch das ist machbar, es braucht nur eine Stunde mehr Planung.

Drei Tage, sieben Schritte

  1. Tag eins, vormittags: Keller, Dachboden, Garage und Gartenhaus vollständig leerziehen.

  2. Tag eins, nachmittags: Sondermüll, Elektrogeräte und Restsperriges getrennt bereitstellen, damit alles in einer Fuhre mitgeht.

  3. Tag zwei: Umzug. Nach dem letzten Karton alle Räume einmal fegen, solange die Mannschaft noch da ist.

  4. Tag zwei, wenn der Wagen weg ist: Löcher schließen, Silikonfugen ansehen, Lampen abnehmen und Auslässe sichern.

  5. Tag drei, früh: Endreinigung, Fenster nur, wenn der Vertrag es verlangt.

  6. Tag drei, vor dem Termin: Zählerstände fotografieren, Schlüssel zählen, Briefkasten und Klingelschild leeren.

  7. Tag drei, Übergabe: Protokoll ausfüllen, strittige Punkte notieren, beide unterschreiben, Ausfertigung mitnehmen.

Wenn am Ende doch etwas stehen bleibt

Das kommt häufiger vor, als es Ihnen lieb ist, und es ist kein Drama, solange es vor der Übergabe auffällt. Für kleine Reste gibt es die Einzelfuhre bis drei Kubikmeter, die in einem Gang beladen und abgefahren wird; sie kostet ab 102 €. Für größere Mengen rechnen wir nach Kubikmeter, der Satz dafür lautet ab 33 €, und die Fläche kommt besenrein zurück.

Wer merkt, dass er mit dem Packen nicht fertig wird, bucht den Packdienst dazu. Der wird je Kraft und Stunde gerechnet und kostet ab 26 €; Kartons und Papier stehen dabei getrennt auf der Rechnung. Das ist meist günstiger als eine verschobene Übergabe samt einem weiteren Monat Miete.

Ein Kofferwagen mit einundzwanzig Kubikmetern samt Fahrer kostet ab 45 € je Stunde und reicht für das, was nach einem Umzug übrig bleibt, in aller Regel in einer einzigen Fahrt. Rufen Sie in so einem Fall früh an, nicht am Morgen der Übergabe.

Was Wohnungsübergabe kostet

Die Beträge sind der Anfang der Rechnung, nicht ihr Ende. Was dazukommt, steht vorher als eigene Zeile im Angebot.

Was der letzte Tag zusätzlich kosten kann
LeistungWofür sie am Ende gebucht wirdBetrag
Träger ohne Fahrzeugletzte Reste tragen, Keller und Garage leerziehenab 24 € je Stunde
Träger mit WerkzeugkofferRegale, Lampen und eingebaute Teile abnehmenab 29 € je Stunde
Einzelne Fuhre bis 3 m³was nach dem Umzug übrig geblieben istab 102 €
Packdienst, je Kraft und Stundeeinpacken, was am Vortag nicht fertig geworden istab 26 €
Diese Posten werden nur berechnet, wenn sie auch gebucht werden, und sie stehen vorher im Angebot. Alle Beträge schließen die Mehrwertsteuer ein. Verbindlich wird die Zahl mit dem Aufmaß vor Ort, und ab dann gilt sie als Festbetrag.

Fragen zum letzten Tag in der alten Wohnung

Rechtzeitig vor dem Rundgang

Nennen Sie uns den Übergabetermin, dann planen wir die Räumfuhre einen Tag davor. Das Aufmaß ist kostenlos und bindet Sie an nichts.